Hörspiele

Sonntag 07:05 Uhr Bayern 2

radioMikro

Das radioMikro Lachlabor: Was kann man mit einem Bleistift machen außer schreiben? Von und mit Tina Gentner und Mischa Drautz 7.30 Sonntagshuhn "Krötenfrosch" Von Silke Wolfrum Die Kriminalfälle von Schrapp & Rübe: Der Zauberstab Von Laura Feuerland Mit Jens Wawrczeck, Hubert Mulzer, Rainer Bock, Charlotte Bufler, Elisabeth Tscharke Die unsinkbaren Drei: Frösche Von Wilhelm Nünnerich

Sonntag 08:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kakadu

Kinderhörspiel Mein Jahr in Trallalabad Von Thilo Reffert Ab 7 Jahre Regie: Klaus-Michael Klingsporn Komposition: Wolfgang van Ackern Mit: Fae Faika, Lenz Lengers, Lyonel Holländer, Udo Kroschwald, Adam Nümm, Kathrin Wehlisch Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014 Moderation: Tim Wiese Emilia soll für ein Jahr mit Mama und Papa ins Ausland fahren. Emilia hat alles, was sie braucht: Mama und Papa, ein schönes Zuhause und zwei Freunde. Doch dann müssen Mama und Papa ins Ausland und Emilia muss ihr Zuhause für ein Jahr verlassen. Wird sie nun auch ihre Freunde Linus und Renzo verlieren? Oder hält eine Freundschaft auch über Tausende Kilometer? Viele Fragen sind vor dem Abflug zu klären! Und jeder Freund ist anders: Linus will Emilia zurückhalten und die Reise am liebsten verhindern. Renzo dagegen hält sich für den geborenen Ausländer, obwohl er Italienisch nur von der Speisekarte kennt. Er möchte für Emilia nach Trallalabad fahren. Und Emilia möchte am liebsten hierbleiben und wegfahren zugleich. So lernen sich die drei Freunde gerade beim Abschiednehmen richtig kennen. Doch am Tag der Abreise verpasst Emilia das Taxi zum Flughafen. Was nun? Die Familie wird schon ausgerufen. Schon wird das Flugzeug betankt. Da klopft es im Koffer! Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, arbeitete als Lehrer und an verschiedenen Theatern als Dramaturg und Theaterpädagoge, lebt heute als freischaffender Autor am Stadtrand von Berlin, schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa für Kinder und Erwachsene.

Sonntag 11:10 Uhr SRF 3

Maloney

Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney. Wer die Hörspiel-Reihe nicht kennt, hat etwas verpasst.

Sonntag 14:04 Uhr HR2

Hörspiel

Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry Die Geschichte des kleinen Prinzen vom Asteroiden B 612 ist weltberühmt und wurde in mehr als 350 Sprachen und Dialekte übersetzt - selbst in die fiktive Sprache Klingonisch. Das moderne Kunstmärchen, in dem sich reale und surreale Elemente mischen, wird meist als Kritik am Werteverfall der Gesellschaft und als Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit interpretiert.

Sonntag 14:04 Uhr WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

Trolle nach Süden (1/5) Von Bernd Gieseking Komposition: Henrik Albrecht Regie: Burkhard Ax Aufnahme des WDR 2004

Sonntag 15:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Güldens Schwester Von Björn Bicker Musik: Derya Yýldýrým/Sebastian Reier/Tobias Levin Regie: Björn Bicker BR 2020 Ursendung Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr "Ich war eine der ersten auf dem Schulhof. Weil ich das vom Fenster aus gesehen habe. Meine Klasse hat in der zweiten Stunde eine Arbeit geschrieben. Mathe. Bruchrechnen. Seitdem träume ich jede Nacht vom Bruchrechnen." Fatma ist Lehrerin und wird Zeugin eines schrecklichen Verbrechens. Auf dem Schulhof tötet ein Junge seinen Mitschüler mit einem Messer. Von einem Moment auf den Nächsten ist nichts wie zuvor. Fatma erzählt, wie die Tat die Schule verändert, wie die Lehrer*innen reagieren, die Schüler*innen, die Eltern, die Öffentlichkeit. Und während sie sich an den Tag erinnert, an dem sie da am Fenster des Klassenzimmers stand, entschwinden ihr alle Gewissheiten, die ihr Leben bisher zusammengehalten haben. Sie versucht sich zu vergegenwärtigen, warum sie eigentlich Lehrerin geworden ist, was das mit der Einwanderungsgeschichte ihrer Familie zu tun hat, mit ihrer Mutter. Sie spricht über Liebe, Mitgefühl und den täglichen Rassismus, den sie von klein auf erlebt und verinnerlicht hat. Und während sie erzählt, taucht die Erinnerung an ihre Schwester wieder auf, Gülden, die als Kind von einem Auto überfahren wurde, dessen Fahrer nie ermittelt wurde. Während sie versucht, mit dem Mord, den Befragungen der Polizei, den Annäherungsversuchen des Direktors und der Schwangerschaft ihrer besten Freundin zurecht zu kommen, begleitet sie unentwegt dieses eine Lied, das von Verlust und Sehnsucht und Aufbruch in eine neue Zeit erzählt. "Nach einer langen und intensiven Recherche in verschiedenen Schulen, habe ich versucht Dokument und Fiktion zu einer Erzählung zu verdichten. Der Text nimmt die Spur zweier Verbrechen auf und beleuchtet auf eine sehr persönliche und intime Art die blinden Flecken einer Gesellschaft, die zu zerbrechen droht, anstatt zusammenzuwachsen." (Björn Bicker) Björn Bicker, geb. 1970 in Koblenz,Schriftsteller und Theatermacher an der Schnittstelle von Kunst, Politik, Literatur und sozialer Praxis. Intensive Beschäftigung mit der deutschen und europäischen Einwanderungsgesellschaft. Entwicklung partizipativer Stadtraumprojekte, Veröffentlichungen zahlreicher Theaterstücke, Aufführungen an deutschsprachigen und internationalen Bühnen. Werke u.a. Illegal. Wir sind viele. Wir sind da. (2009), Deportation Cast (2010), Die Insel (NEW HAMBURG) (2014), Das letzte Parlament (2018), Lehrer*innen (2019), Was wir erben (Roman 2013), Was glaubt Ihr denn (2016), BR-Hörspiele u a. Kingdom of Schön (2010), Egzon (2011), Urban Prayers (2016).

Sonntag 16:10 Uhr SRF 1

Apropos Hörspiel

Sonntag 17:04 Uhr SR2 Kulturradio

HörspielZeit: Was uns trennt

von Chris Ohnemus (SR 2016) Ist jeder Mensch käuflich? Hat jeder seinen Preis? Ein Leben frei von finanziellen Sorgen - wer wünscht sich das nicht? Und was wäre man bereit, dafür zu geben? Susu, eine erfolglose Schriftstellerin Anfang 30, wird Zeugin einer abenteuerlichen und illegalen Geldtransaktion aus der Schweiz. Was tun?

Sonntag 17:04 Uhr WDR5

WDR 5 Hörspiel am Sonntag

Mitleid - Die Geschichte des Maschinengewehrs Von Milo Rau Komposition: Marc Stephan Erzählerinnen: Consolate Sipérius und Ursina Lardi Deutsches Voiceover: Thomas Bading Regie: der Autor

Sonntag 18:00 Uhr Bremen Zwei

Hörspiel: "Kein Mucks!" - Der Bremen Zwei-Krimiabend mit Bastian Pastewka (1/10)

75 Jahre Radio Bremen: "Kein Mucks!" - Der Bremen Zwei-Krimiabend mit Bastian Pastewka (1/10) Poker von Arnold E.Ott (RB 1963) Fahrerflucht von Neil Clark (RB 1969) Ein Schießeisen im Geigenkasten, eine Giftspinne als Hochzeitsgeschenk, eine Hinrichtung mit einer bösen Überraschung und ein Gänsehaut verursachender Anruf nachts um 3 Uhr - Bastian Pastewka, Hörspiel-Liebhaber und Kenner der anspruchsvollen Krimi-Unterhaltung, präsentiert in 10 Sendungen ab 5. Juli bis Weihnachten insgesamt 25 spannende Hörspiele. Gleichzeitig startet am 2. Juli in der ARD Audiothek, auf bremenzwei.de und überall, wo es Podcast gibt: "Kein Mucks!" - Der Bremen Zwei Krimipodcast mit Bastian Pastewka. Bastian Pastewka, bekennender Freund des Radios, begibt sich auf eine kriminelle Zeitreise ins Radio Bremen-Archiv, um Hörspiel-Schätze bergen. Neben Klassikern stellt er zu Unrecht vergessene Perlen der Krimi-Unterhaltung in voller Länge vor: spannende, schöne und immer wieder auch schräge Hörspiele. Im Mittelpunkt stehen die goldene Zeiten des Kriminalhörspiels, die 1950er und -60er Jahre. Die Krimiabende und der Podcast bieten zeitlosen Grusel, viel Gänsehaut und erinnern an die Schauspielerinnen und Schauspieler von damals mit ihren unvergesslichen und unvergessenen Stimmen. Liebhaber von alten Krimis - und die, die es noch werden wollen - freuen sich auf den Radio Bremen-Straßenfeger "Dickie Dick Dickens", auf "In zweiter Instanz", "Manche sterben gar nicht", "Ein höchst gefährlicher Toter", "Gänsehaut vor Mitternacht", "Galavorstellung", "Strafentscheid", "Fahrerflucht" und viele andere Produktionen mehr. Produktion: Radio Bremen 2020

Sonntag 18:20 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel am Sonntag

Das Glück der Anderen Von Stewart O" Nan Aus dem Amerikanischen von Thomas Gunkel Mit: Ulrich Matthes, Dörte Lyssewski, Friedhelm Ptok, Michael Tregor, Jule Ronstedt, Gottfried Breitfuß u. v. a. Musik: Pierre Oser Hörspielbearbeitung und Regie: Walter Adler (Produktion: SWR 2002) Sonntags ist er Reverend, wochentags bewacht er als Sheriff die Gefängnisse. "Jake" Hansen ist die wichtigste Person in Friendship, einer amerikanischen Kleinstadt. Ob sie über ihn lachen oder nicht - er kümmert sich um die Gemeinde auch noch als Leichenbestatter. Eines Tages stellt der Doc eine Seuche fest. Keiner weiß, woher sie kommt und wie sie sich verbreitet, und immer mehr Leute sterben an ihr. Einsam müssen Hansen und der Doc entscheiden: Soll man es den Leuten sagen? Wann eine Quarantäne verhängen? Hansen verstrickt sich in eine Schuld von apokalyptischem Ausmaß.

Sonntag 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Pariser Abende Nach dem gleichnamigen Tagebuch Von Roland Barthes Übersetzung aus dem Französischen: Hans-Horst Henschen Regie: Ulrich Lampen Mit: Udo Samel Ton: Roland Grosch Produktion: HR 2010 Länge: 58"14 Ruhelos zieht der französische Philosoph Roland Barthes durch Pariser Restaurants und Bars. Ein melancholisches Hörspiel nach seinem Tagebuch - auf der nächtlichen Suche nach Glück und Schönheit. Anschließend: Ich sag jetzt gar nichts mehr. Günter Eich im Gespräch Von Hermann Bohlen Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008 Länge: 28"40 Wie klang Eichs Stimme im freien Gespräch? Hermann Bohlen lässt ihn hier zu Wort kommen: einen, der in seiner Verweigerung von Antworten ziemlich beredt ist. Roland Barthes ist es gewohnt zu beobachten. Er hat gesellschaftliche Phänomene wie die Mode, die Werbung und auch die vielfältigen Erscheinungsformen der Liebe untersucht. Er hat über Filme und Texte geschrieben. Doch in den "Soirées de Paris", innerhalb weniger Wochen im Spätsommer des Jahres 1979 aufgezeichnet, beobachtet der Schriftsteller, Philosoph und Literaturkritiker Roland Barthes vorwiegend sich selbst. In einer Notiz nannte Barthes diesen Text auch "Die vergeblichen Abende". In scheinbar nebensächlichen Notaten hält er "das tägliche Kleingeld seiner Zeit" fest und beschreibt das nächtliche Umherstreifen durch Pariser Nächte. Die allabendliche Suche nach einem unverhofften Glück, einer unerwarteten Begegnung - und sei es auch nur ein rasches sexuelles Abenteuer - gerät in der Niederschrift zum schonungslosen Beleg einer unsagbaren Einsamkeit. Roland Barthes (1915-1980), französischer Philosoph ("Mythen des Alltags", 1957), Literaturwissenschaftler ("Am Nullpunkt der Literatur", 1953) und Semiotiker ("Das Reich der Zeichen", 1970). Er gilt als ein Begründer des Poststrukturalismus und hatte ab 1976 einen Lehrstuhl für Semiologie am College de France inne. Prägend für ihn waren u.a. Brecht, Gide, Marx, de Saussure, Lacan sowie die Beschäftigung mit Musik - vor allem als Pianist und Komponist. Pariser Abende

Sonntag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Misses und Mysterien Von Antonia Baehr und Valerie Castan und Christina Ertl-Shirley Übersetzung aus dem Französischen: Katja Roloff Bearbeitung: Christina Ertl-Shirley Komposition: Andrea Neumann Mit Anna Schmidt und William Wheeler Regie: Antonia Baehr und Christina Ertl-Shirley

Sonntag 21:00 Uhr NDR 1 Radio MV

NDR 1 Radio MV - Plappermoehl / Plattdeutsches Hörspiel

Lütt Stunn" Lüdsnack, Musik un süst noch wat Die "Plappermoehl" ist die älteste plattdeutsche Radiosendung im Nordosten. Angefangen hat alles in Dabel, als 1983 die erste "Plappermoehl" auf dem Kornboden der alten Holländerwindmühle aufgezeichnet wurde. Mittlerweile ist die Sendung unterwegs in ganz Mecklenburg-Vorpommern und meldet sich regelmäßig aus einem anderen Ort des Landes mit "ne lütt Stunn Lüdsnack, Musik un süst noch wat". Mit Humor und guter Laune moderieren Susanne Bliemel und Thomas Lenz ihren Klönsnack mit interessanten Gästen. 21:00 - 21:03 Uhr Nachrichten, Wetter, Verkehr

Sonntag 21:00 Uhr SWR4 Baden-Württemberg

SWR4 BW Mundart und Musik

Hörspiele und Sketche in Mundart

Sonntag 21:05 Uhr NDR Info

Das Hörspiel

Ein Schnitt unter die Haut Von Andrea Brüdern Komposition: Sabine Worthmann Regie: Andrea Getto Vocalensemble: Anne Mücke (Alt), Nik Bohnenberger (Tenor), Simon Ortmeyer (Bariton und Beatbox), Johannes Held (Bass) Mit Lina Wendel, Anne Weber, Patrycia Ziolkowska, Christiane Leuchtmann, Victoria Fleer, Hedi Kriegeskotte. Alicia Aumüller, Oda Thormeyer u.a. NDR 2018 Diagnose Brustkrebs. Was bedeutet eine solch radikale Prozedur für das weibliche Selbstverständnis? Was für die Sexualität, für die Liebe, für das Leben? Hinein geschleudert in einen gefrosteten Raum, in ein nicht-beherrschbares, unpersönliches System, ausgeliefert an Apparate, Ärzte, Schwestern, umstellt von kirchlichen Seelsorgern und Psycho-Onkologen, ringt eine Frau um Selbst-Bestimmung. Ein polyphones Stimmen-Spiel mit exemplarischer Gültigkeit. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. 21:30 - 21:35 Uhr Nachrichten Das Hörspiel

Sonntag 23:00 Uhr Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

Theater im Hörspiel "Die Revanche der Schlangenfrau. Ein Klangcomic frei nach Unica Zürn" von und mit Natascha Gangl und RDECA RAKETA aka Maja Osojnik und Matija Schellander (ORF Kunstradio 2020) 2020 jährt sich der Todestag von Unica Zürn (1916 - 1970), einer Ikone des Surrealismus, zum 50. Mal. Die Künstler*innen kreieren als Femmage ein Klangkunstwerk, das Zürns einzigartigen künstlerischen Kosmos in einer fiktiven Biographie erfahrbar macht. Widerständen und Tragödien trotzend ließ Zürn ihr höchst komplexes und konsequentes Werk entstehen. Die Reduktion der Künstlerin auf ihre Biographie, ihr Musen-Dasein und das Stigma der psychischen Erkrankung werden hier ad absurdum geführt und damit aufgelöst, die Künstlerin verwandelt sich in diesem Klangcomic zur Superheldin: der Schlangenfrau. Das Entstehen und Vergehen von Anagrammen wird zum akustischen Erlebnis, Worte werden zu Buchstaben, Buchstaben zu Rhythmus, Märchenhaftes wird essayistisch in Klangwelten zwischen Madrigal und Techno - ein Trip ins Herz des Surrealismus. Diesen Klangcomic begleiten der Theaterabend "Orakel und Spektakel. Ein Fest für Unica Zürn" im Herbst 2020 im Kabinetttheater Wien und die Publikation "Das Spiel von der Einverleibung. Frei nach Unica Zürn" von Natascha Gangl, starfruit publications, 2020.

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