Features im Radio

Features

Sonntag 11:04 Uhr NDR Info

NDR Info Podcast - Recherchen, Reportagen, Gespräche.

Auf der Suche nach Schorsch (1 und 2/5) Die Nachrichten für den Norden - und viel mehr: NDR Info bietet Hintergründe, deckt Missstände auf und geht auf die Suche nach Lösungen. Am Abend und am Sonntag nehmen wir uns dafür besonders viel Zeit: Mit aufwändigen Recherchen, Features, aktuellen Podcasts aus Wissenschaft, Wirtschaft, Religion und Gesellschaft, mit spannenden Gesprächspartnern und traditionsreichen Sendungen wie "Zwischen Hamburg und Haiti" oder "Streitkräfte und Strategien". Halbstündlich Nachrichten NDR Info Podcast - Recherchen, Reportagen, Gespräche.

Sonntag 13:04 Uhr WDR5

Dok 5 - Das Feature

Unsere fremden Grenzen Europas Türsteher am Rande der Sahara Von Christian Jakob Wer nach Europa will, dem kommt die Grenze entgegen: Tausende Kilometer entfernt, am Südrand der Sahara stehen heute Wachposten und Soldaten, die weniger die Grenzen ihrer eigenen Länder schützen, sondern vielmehr die Europas. Seit Jahren arbeitet die EU an einer Kette von Barrieren, quer durch den Sahel. Diese soll Menschen stoppen, die sich auf den Weg nach Europa machen. Von Togo und Nigeria nach Niger. Christian Jakob hat Politiker*innen, Diplomat*innen, Soldat*innen und Menschen getroffen, die von einem besseren Leben träumen und er führt an die Orte, an denen die Zukunftshoffnungen junger Afrikaner*innen und die Grenzschutzmission Europas miteinander kollidieren. Das Feature ist in Kooperation von rbb und taz entstanden. Produktion: rbb/taz 2020 Wiederholung: 20.04 Uhr

Sonntag 14:05 Uhr SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

Die Synchronstimmen der Zeichen(2/2) Über Schrift, Geld und Gesellschaft Von Elias Gottstein Was ist in einem Buch los, solange es zu ist? Nichts. Und wenn man es liest, was passiert dann? Buchstaben werden zu Zeichenfolgen. Zeichenfolgen bekommen Bedeutung. Bedeutung erzeugt Vorstellungen. Gemeinsame Vorstellungen schaffen Kommunikation. Kommunikation schafft gesellschaftliche Ordnung. Auch Währungssymbole sind Zeichen. Zeichen, die Kommunikation schaffen. Und Werte. Wie geht das? Eine Anthropologin, ein Medienwissenschaftler, eine Primatenforscherin und eine Ökonomin denken nach. Und die Schauspieler Kathrin Angerer und Lars Rudolph sprechen einen Text, über den sie sprechen, während sie ihn sprechen.

Sonntag 15:04 Uhr WDR3

WDR 3 Kulturfeature

"Als würde das Herz explodieren" Bericht aus dem Inneren einer schweren COVID Erkrankung Von Stefan Zednik Wahrscheinlich hat er sich in einer Bäckerei beim Brötchenholen infiziert. Aber sicher ist sich der Autor dieses Berichts nicht. Seine Erzählung handelt von den Erfahrungen einer schweren Corona-Erkrankung. Und von den Mühen, gesund zu werden. Es beginnt mit einem leichten Frösteln und trockenem Husten, eine Erkältung scheint im Anflug zu sein. Doch was folgt, ist die unfreiwillige Reise in ein bislang unbekanntes Land, eine beinahe tödliche Reise, deren wichtigster Halt die Intensivstation eines Berliner Krankenhauses sein wird. Der Autor hat diese und weitere Stationen am eigenen Leib, mit dem eigenen Körper erlebt, er beschreibt die Tortur nicht aus der Perspektive medizinischer Diagnose oder statistischer Daten. Sondern aus der Sicht des eigenen Erlebens: die Ungewissheit, sich infiziert zu haben, die Ungeduld eines verunsicherten Umfelds, die Dramatik, ein Notfall zu sein, das Leben als isolierter Intensivpatient. Und die Anstrengung, das Atmen neu zu lernen, Voraussetzung aller Versuche wieder ins Leben zurück zu gelangen. Produktion: WDR 2021

Sonntag 18:04 Uhr HR2

Feature

That"s Entertainment - Hans Joachim Kulenkampff | Karin Köbernick Zur Fernsehunterhaltung sei er nur aus "Feigheit" gekommen, um seine Familie ernähren zu können, gestand Hans-Joachim Kulenkampff wiederholt in Interviews. Sein eigentliches Metier war das Theater. Und dennoch hat der Bühnenschauspieler als berühmter Showmaster Fernseh- und natürlich auch Radiogeschichte geschrieben.

Sonntag 20:04 Uhr WDR5

Dok 5 - Das Feature

Unsere fremden Grenzen Europas Türsteher am Rande der Sahara Von Christian Jakob Wer nach Europa will, dem kommt die Grenze entgegen: Tausende Kilometer entfernt, am Südrand der Sahara stehen heute Wachposten und Soldaten, die weniger die Grenzen ihrer eigenen Länder schützen, sondern vielmehr die Europas. Seit Jahren arbeitet die EU an einer Kette von Barrieren, quer durch den Sahel. Diese soll Menschen stoppen, die sich auf den Weg nach Europa machen. Von Togo und Nigeria nach Niger. Christian Jakob hat Politiker*innen, Diplomat*innen, Soldat*innen und Menschen getroffen, die von einem besseren Leben träumen und er führt an die Orte, an denen die Zukunftshoffnungen junger Afrikaner*innen und die Grenzschutzmission Europas miteinander kollidieren. Das Feature ist in Kooperation von rbb und taz entstanden. Produktion: rbb/taz 2020

Sonntag 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Freistil

Leeres Orchester Der weltverbessernde Effekt des Karaoke Von Manuel Gogos Regie: Thomas Wolfertz Produktion: Deutschlandfunk 2018 Im Sommer 1970 tingelt der junge Schlagzeuger Daisuke Inoue durch die japanische Provinz. Für saketrunkene Firmenchefs erfindet er das Mitsinggerät - einen rot-weißen Holzkasten mit Kassettenrecorder und Gitarrenverstärker - das Karaoke ist geboren. 1998 kommt Ron Rineck, gerade in New York karaokesüchtig geworden, nach Berlin. Mit seiner ersten eigenen Karaokemaschine schlägt der Punk voll in der Berliner Hausbesetzer-Szene ein. Heute lädt er in der Kult­Karaoke-Bar "Monster Ronsons Ichiban Karaoke" die Berliner Promiszene zum Chillout. Auf der ganzen Welt wird Karaoke (Japanisch für Leeres Orchester) gesungen: in den Szenetreffs von Hollywood und in den Slums von Südafrika. Mexikanerinnen sind nicht weniger verrückt danach als Finnen, wenn sie gerade beim Tango-Tanzen eine Pause einlegen. Karaoke singen New Yorker auf ihren Rooftop Parties ebenso wie Berlinerinnen im Mauerpark. Ob in Karaokebars oder beim Privatkaraoke zu Hause: Das Feature spürt jener schieren Lust nach, vor und mit anderen Menschen zu singen. Einer Lust, die auch gnadenlos sein kann. Leeres Orchester

Sonntag 20:15 Uhr Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

"Das Patriarchat ist wie Schwerkraft" - Die feministische Autorin Gertraud Klemm. Feature von Claudia Gschweitl "Es gibt mehr Literaturpreisträger, die Peter heißen, als Frauen", meint Gertraud Klemm. In ihrem aktuellen Roman rechnet sie mit der Literaturbranche ab und zeigt, wie es um die gleichberechtigte Wahrnehmung von Frauen tatsächlich steht. "Hippocampus" ist der Titel des Buchs, ein feministischer Roadtrip, in dem sie ihre Protagonistin auf einen Rachefeldzug gegen Bigotterie und Sexismus schickt: Sie verkleidet Heldenstatuen, demontiert Bildstöcke und stört Preisverleihungen. Als Vorrecherche führte Gertraud Klemm viele Gespräche mit Frauen der 68er-Generation und war beeindruckt von deren Kampfgeist. Heute seien Frauen leider ein beachtlicher Teil des Problems, meint sie. Vor allem dann, wenn sie an den entscheidenden Machthebeln sitzen und ihren tapferen Ahninnen den Mut, sich mit dem Patriarchat anzulegen, schuldig bleiben. Gertraud Klemm studierte Biologie und arbeitete als Trinkwasserkontrolleurin für die Stadt Wien, bis sie ihren Beamtenjob gegen die Schriftstellerei eintauschte. Seitdem hat sie fünf Romane herausgebracht und arbeitet nebenbei als Schreibpädagogin. Ihr Roman "Aberland" war für die Longlist des Deutschen Buchpreises 2015 nominiert und gewann den Publikumspreis beim Bachmannwettbewerb. 2020 wurde Gertraud Klemm mit dem "Outstanding Artist Award für Literatur" ausgezeichnet.

Sonntag 21:05 Uhr Bayern 2

radioFeature

Wie Deutschland in die Cannabis-Zukunft stolpert Ein Feature von Nicolas Martin BR / SWR 2019 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Seit März 2017 dürfen Ärzte Cannabis in Deutschland als Arzneimittel verschreiben. Doch bisher läuft hierzulande vieles nicht rund. Eine erste Ausschreibung für den Anbau war fehlerhaft, deshalb muss Cannabis in Deutschland immer noch zu 100 Prozent importiert werden. Politiker agieren als Getriebene von Gerichten, Ärzte sind sich beim Thema nicht einig, es fehlt an Forschung. Leidtragende sind die Patienten, die in den Apotheken oftmals ihre Medizin nicht finden können und die Kosten nicht erstattet bekommen. Dabei könnte medizinisches Cannabis bald ein großes Geschäft werden: Die Börsen zumindest sind wie im Rausch. Davon getrieben drängen Cannabis-Konzerne auch auf den deutschen Markt - sie kommen vor allem aus Kanada, dem Vorreiter in Sachen Cannabis. Im Feature begleiten wir einen Unternehmer, der eine der ersten Cannabis-Plantagen in Deutschland baut; eine Patientin, die nur dank Cannabis ein normales Leben führen kann, sowie Ärzte und Politiker mit grundverschiedenen Ansichten. Wir besuchen eine Hightech-Plantage in Kanada und einen Safe in dem schon bald Cannabis im Wert von Millionen gelagert werden soll. Über allem schwebt die Frage: Welche Zukunft hat medizinisches Cannabis in Deutschland?

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