SWR2 HÖRSPIEL-STUDIO

Die Verwirrungen des Zöglings Törless (3/3)

Die Verwirrungen des Zöglings Törless (3/3) V.li.n.re.: Iris Drögekamp (Regie), Bozena (Ursula Strauss), Reiting (Stefano Bernardin).
Donnerstag, 22:03 Uhr auf SWR2
(Bild: SWR/Lukas Beck)
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Tagestipp

Freispiel

Shop at radio-today.de Chinchilla Arschloch, waswas Hörspiel von Helgard Haug und Thilo Guschas Regie: Helgard Haug Mit: Christian Hempel, Phillis Hempel, Bijan Kaffenberger u.a. Komposition: Frank Böhle Ton: Benedikt Bitzenhofer, Barbara Göbel Produktion: WDR 2018 Länge: 53"13 Ein Roadtrip voller Verbalattacken und ohne Steuerungsmöglichkeit: Phillis und ihr Vater Christian wollen mit dem VW-Bus durch Deutschland fahren. Christian ist begeistert, hatte er doch die Öffentlichkeit lange gemieden. Christian hat Tourette! Als Phillis vorschlägt, mit dem VW-Bus durch Deutschland zu fahren, ist ihr Vater Christian begeistert. Wegen seines Tourette-Syndroms hatte er in den letzten Jahren die Öffentlichkeit immer mehr gemieden. Zu viele offene Messer. Nicht jeder reagiert verständnisvoll auf die Ticks und Tabubrüche, für die die Krankheit ein so feines Gespür hat. Tourette hält den Spiegel vor: "Es ist immer ein Test, wie weit geht es, krieg ich jetzt gleich eins auf die Fresse oder begegnet mir Wohlwollen", sagt Christian. Die Zeit scheint reif für den Stresstest Deutschland - und so starten sie, um herauszufinden, "wie die Welt jetzt so tickt". Das Hörspiel wurde ganz aktuell mit dem Deutschen Hörspielpreis der ARD 2019 ausgezeichnet. Helgard Haug, geboren 1969, ist Autorin und Regisseurin und arbeitet in verschiedenen Konstellationen unter dem Label Rimini Protokoll. Auf der Bühne, im Stadtraum und für das Radio entwickelt sie Stücke, die neue Sichtweisen auf unsere Wirklichkeit eröffnen. Als Mitglied von Rimini Protokoll erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen: z.B. 2008 den 57. Hörspielpreis der Kriegsblinden für"Karl Marx: Das Kapital, Erster Band" (Dlf/WDR 2007) und 2014 den Deutschen Hörspielpreis der ARD, sowie 2015 den Deutschen Hörbuchpreis für "Qualitätskontrolle. Oder, warum ich die Räuspertaste nicht drücken werde" (WDR 2014). "Chinchilla Arschloch, waswas" wurde im April 2019 im Bockenheimer Depot (Frankfurt a.M.) als Bühnenstück uraufgeführt. Thilo Guschas, geboren 1976, Journalist und Radioautor. Studium der Sprachwissenschaft und Arabistik in Deutschland, England und Syrien. Fachmann für Themen rund um die arabische Welt. 1. RIAS Preis 2012 für "USAllah. Der islamisch-amerikanische Traum"(NDR/Dlf/RBB/SWR 2011). 2017 für NDR/SWR zusammen mit Helgard Haug: "Dem Himmel so nah-ost! Ein akustisches Himmelfahrtskommando" (Shortlist "Deutscher Hörbuchpreis" 2019). Chinchilla Arschloch, waswas
Heute 22:03 Uhr auf Deutschlandfunk Kultur


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Konzerttipp des Tages

Panorama

Shop at radio-today.de Orchestre National de France Leitung: Emmanuel Krivine Solist: Evgeny Kissin, Klavier Richard Strauss: "Don Juan", op. 20; Franz Liszt: Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur; Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-Moll Aufnahme vom 22. September 2018 im Théâtre des Champs-Élysées, Paris Anschließend ab ca. 15.35 Uhr: Johann Sebastian Bach: Partita c-moll, BWV 826 (Grigorij Sokolov, Klavier)
Heute 14:05 Uhr auf BR-Klassik


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Hörspieltipp des Tages

WDR 3 Hörspiel

Shop at radio-today.de Was man von hier aus sehen kann (4/4) Von Mariana Leky Ein märchenhaftes Feel-Good-Stück Bearbeitung: Petra Feldhoff und Mariana Leky Regie: Petra Feldhoff Anschließend: WDR 3 Foyer
Heute 19:04 Uhr auf WDR3


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Featuretipp des Tages

Radiokolleg - Das ABC der Finanzwelt

Shop at radio-today.de U wie Umschuldung, V wie Versicherung, W wie Weltbank, Z wie Zahlungsverkehr (4). Gestaltung: Gerald Nestler *Z wie ZAHLUNGSVERKEHR* Bei "Z" kehren wir zurück zur Frage, die wohl am Anfang aller Finanzwelten steht: Wie wird bezahlt? Wie sind Transaktionen geregelt, wer wickelt sie ab, wie sicher sind sie? Und inwieweit betrifft uns das? Seit babylonischer Zeit werden Zahlungsleistungen umgeschrieben, das heißt schriftlich in Kontobüchern vermerkt. In vielen Kulturen entstanden "Berufsgruppen", die ihrer Tätigkeit in der Nähe von Tempeln nachgingen (wir die "Trapeziten" im alten Griechenland oder die "Argentarii" im antiken Rom). Heute wird der Zahlungsverkehr elektronisch abgewickelt, also in Echtzeit, was sich im alltäglichen Gebrauch allerdings nicht unbedingt widerspiegelt. Zahlungen werden gerne verzögert gebucht, da Anbieter nicht nur von Bearbeitungsgebühr und Wechselkursabweichung profitieren, sondern die so erzeugte Liquidität abwirft. Dass datenbasierter Zahlungsverkehr komplex und nicht selten auch problematisch ist, zeigt sich in den neuen Regeln der Kundenauthentifizierung, in kryptografischer Verschlüsselung oder in der Ablösung des Bargelds durch bargeldlose Zahlungen. Was manche als schweren Eingriff in Freiheitsrechte kritisieren wird etwa von neuen Fin-Tech Anbietern als Wettbewerbsvorteil gegenüber den "Platzhirschen" im Bankengeschäft genutzt. Dass der Zahlungsverkehr auch politischen Machtansprüchen dient, zeigt aktuell der Ausstieg der USA aus dem Iran-Atomabkommen. Wer trotz der US-Sanktionen Zahlungen in den Iran tätigt, setzt sich nicht nur hohem Risiko aus, er braucht auch einiges an "Kreativität". Wo machtpolitische Interessen durchgesetzt werden und Technologien zur Umgehung fehlen, entsteht ein "Schwarzmarkt" des Zahlungsverkehrs, der wie einst auf die Einhaltung von Abmachungen vertrauen muss. Denn trotz der Willensbekundung der EU für ein bargeldloses Zahlungssystem, das über das innereuropäische SEPA hinausgeht - unterstützt von China und Russland, die an einer Alternative zum US-Dollar als Handelswährung interessiert sind - fehlen ausgereifte Alternativen. Und ob die vielgepriesene Blockchain und ihre Kryptowährungen diese Rolle in Zukunft übernehmen wird, bleibt bis auf Weiteres "bare" Glaubensfrage.
Heute 09:30 Uhr auf Ö1


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Boeing Anhörung im Kongress - Wie tief reicht die Krise im US-Konzern

Autor: Kastein, Julia Sendung: Informationen am Morgen
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Furor

Bild: EyeEm / Erik Witsoe Der Bürgermeister-Kandidat Heiko Braubach fährt im Bahnhofsviertel einen jungen Mann an, der ihm unter Drogeneinfluss vor das Auto springt. Schuld trifft ihn nicht. Und dennoch besucht er die alleinstehende Mutter des Jungen, der für den Rest seines Lebens an den Rollstuhl gefesselt sein wird. Er will ihr Hilfe anbieten für ihren Sohn Enno - vielleicht aus Gutherzigkeit, vielleicht auch, weil er negative Schlagzeilen fürchtet. Doch plötzlich taucht Jerome auf, Ennos Cousin. Für ihn ist klar: Braubach will nur sein Image retten. Und so wittert der Underdog seine Chance und erpresst Braubach nach allen Regeln der Kunst.
(Bild: EyeEm / Erik Witsoe)
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